Newsletter 01/2014

Das neue Jahr hat mit spannenden Veränderungen begonnen. Die wichtigste ist für das Bildungswerk der Umzug des Büros gewesen. Wir sind vom Erdgeschoss in den 3. Stock auf-gestiegen – die Postadresse bleibt uns also erhalten. Noch im letzten Jahr haben wir gestrichen und die Büroeinrichtung nach oben verlegt. Nun hat alles wieder seinen (neuen) Platz – nur mit unserem Faxanschluss haben wir noch Probleme. Schicken Sie uns deshalb bitte momentan kein Fax!

Seminar: Meinungsfreiheit an Hochschulen
Foto vom Meinungsfreiheit SeminarEin kleiner Höhepunkt und guter Start in das Jahr 2014 war unser erstes Seminar im Januar in Frankfurt. Dort ging es um das Thema Meinungsfreiheit an Hochschulen – wie viel Freiheit ist nötig, wo sollte sie eingeschränkt werden? Wir haben sowohl die Einflussnahme durch Drittmittel diskutiert als auch die Forderung nach Zivilklauseln an Hochschulen, also die Beschränkung auf zivile und friedliche Forschung. Das Seminarthema wurde von den Studierenden mit großem Interesse aufgenommen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserer Homepage.

Homepage
Wir haben unsere Homepage etwas umgebaut. Jetzt finden Sie dort Informationen und Eindrücke über die vergangenen Aktivitäten des Bildungswerks, insbesondere die Seminare des letzten Jahres. Sie sind herzlich eingeladen auf www.bildungswerk-campusgruen.de zu stöbern.

Mitgliedsbeiträge
Von den Fördermitgliedern werden wir im März die Mitgliedsbeiträge einziehen. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an alle, die uns unterstützen!

Und wie weiter?
Das Bildungswerk hat in diesem Jahr Großes vor: Neben den Bildungsseminaren, die das Bildungswerk ausrichtet, stehen die kommenden Monate ganz im Schatten Europas. Wir wollen Studierende für die Wichtigkeit Europas sensibilisieren und für die Idee Europas gewinnen. Wir wollen die verstärkte öffentliche Aufmerksamkeit im Wahljahr nutzen, um Studierende zu informieren und für das Thema zu begeistern. Um die Kampagne finanzieren zu können, entwickeln wir gerade einen Spendenflyer.

Wenn Sie den Newsletter künftig erhalten wollen, schreiben Sie uns an info[at]bildungswerk-campusgruen.de.

 

Seminarplaner 2013/2014

Im neuen Seminarplaner gibt es eine Übersicht über die Seminare, die Campusgrün Bildungswerk 2013/2014 anbietet. Die Seminare bieten Gelegenheit, sich über hochschulpolitische Themen mit anderen Studierenden auszutauschen und Wissen über Fragen wie Meinungsfreiheit an Hochschulen, Ökonomisierung von Bildung und vielem mehr zu vertiefen. Seminarplaner 2013/2014

Alle Studierenden sind herzlich eingeladen, sich zu den Seminaren anzumelden.

Bericht: Sommerakademie zu Bologna Reloaded, 28.08.-1.09.2013 in Kyritz

Ziel des Seminars
Ziel des Seminars war es die Grundzüge der Bolognareform und ihre Auswirkungen auf EU-, Bundes-, Landes- und Hochschulebene den Anwesenden Studierenden zu erläutern und bestehende Kenntnisse inhaltlich zu erweitern. Dabei sollte aufgezeigt werden, welche Vorteile, Nachteile und Chancen der Reformprozeß anbietet bzw. mit sich bringt und wie diese Reformvorhaben in der Praxis der letzten Jahre an den Herkunfts-Hochschulen der Studierenden konkret umgesetzt wurden.
Ferner sollten aktuelle Probleme wie die Anzahl und Vergabe von Masterplätzen, auslaufende Studiengänge, das Akkreditierungswesen und die Geschlechterpolitik thematisiert werden. Den Anwesenden sollten eine Vielzahl konkreter Handlungsfelder für ein mögliches eigenes hochschulpolitisches Engagement aufgezeigt werden. Sie sollten dazu motiviert werden, sich im geschützten Rahmen der Sommerakademie einmal selbst an einem Vortragsthema zu versuchen und ihre Fähigkeiten dahingehend zu erweitern.
Die Sommerakademie hatte das allgemeine Ziel Studierenden aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands eine Plattform zu bieten, mit Hilfe derer sie sich vernetzen können, um die Motivation und Mitarbeit an bestimmten Themen- und Fragestellungen zu ermöglichen und weiter voranzutreiben.
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Bericht: Seminar zu Frauenförderung an Hochschulen, 14.-16.06.2013 in Berlin

Ziel des Seminars
Bei der Anzahl der weiblichen Studierenden konnte in den letzten Jahrzehnten ein enormer Zuwachs verzeichnet werden. Jedoch zeichnet sich dieses Bild nicht beim Lehrpersonal an Hochschulen ab. Bislang kann man in Deutschland im Durchschnitt sind nur 19% der Professuren weiblich besetzt und auch in den Gremien und der Hochschulvertretung sind Männer stark überrepräsentiert. Ein Ziel des Seminars war es, die Ursachen für diese unausgewogene Geschlechterverteilung aufzuspüren und zu diskutieren. Zudem sollen Konzepte zur Frauen-förderung im Studium, Lehre und Hochschulgremien entwickelt werden. Dafür sollte in dem Seminar zunächst das Wissen über den Stand der Frauenbeteiligung an Hochschulen vermittelt werden, um anschließend gemeinsame Lösungsansätze formulieren zu können. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Frauenbeteiligung in hochschulpolitischen Gremien. Auch sollte über typische „Männerstudiengänge“, wie beispielsweise Informatik oder Maschinenbau sowie „Frauen-studiengänge“, wie Pädagogik oder Erziehungswissenschaften und deren geringer Frauen- bzw. Männeranteil diskutiert und Lösungsansätze entwickelt werden . Damit wollte das Seminar für Missstände sensibilisieren, Wissen vermitteln und die Telnehmerinnen in ihrer Lösungskompetenz stärken.
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Bericht: Seminar zu Konsum und Nachhaltigkeit, 10.-12.05.2013 in Bonn

Ziele des Seminars
Ziel des Seminars war eine Einführung in die Themenfelder Konsumismus und Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen, um das Thema dort präsenter zu machen. Dabei ging es darum, das Thema Konsum nicht nur auf die Güter des täglichen Bedarfs zu beschränken. Vielmehr war das Ziel, die dahinter stehenden Ideen, Konzepte und Verhaltensweisen zu reflektieren. Das Seminar sollte außerdem einen bewussten Auseinandersetzungsprozess darüber anstoßen, welche sozialen, psychologischen und wirtschaftlichen Faktoren individuelle Konsumentscheidungen prägen und wie diese kritisch reflektiert werden können.
Anhand der aktuell zugrunde liegenden Leitbilder des Konsums sollten die Teilnehmer*innen lernen, ihr eigenes Konsumverhalten kritisch zu hinterfragen. Ferner war es Ziel des Seminars, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Konsum nachhaltig, also nicht zu Lasten von Natur und Umwelt oder der verfügbaren Ressourcen gestaltet werden kann.
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