Bericht: Seminar zu Konsum und Nachhaltigkeit, 10.-12.05.2013 in Bonn

Ziele des Seminars
Ziel des Seminars war eine Einführung in die Themenfelder Konsumismus und Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen, um das Thema dort präsenter zu machen. Dabei ging es darum, das Thema Konsum nicht nur auf die Güter des täglichen Bedarfs zu beschränken. Vielmehr war das Ziel, die dahinter stehenden Ideen, Konzepte und Verhaltensweisen zu reflektieren. Das Seminar sollte außerdem einen bewussten Auseinandersetzungsprozess darüber anstoßen, welche sozialen, psychologischen und wirtschaftlichen Faktoren individuelle Konsumentscheidungen prägen und wie diese kritisch reflektiert werden können.
Anhand der aktuell zugrunde liegenden Leitbilder des Konsums sollten die Teilnehmer*innen lernen, ihr eigenes Konsumverhalten kritisch zu hinterfragen. Ferner war es Ziel des Seminars, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Konsum nachhaltig, also nicht zu Lasten von Natur und Umwelt oder der verfügbaren Ressourcen gestaltet werden kann.
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Bericht: Seminar zum Föderalsystem der BRD, 05.-07.04.2013 in Ansbach

Ziel des Seminars
Ziel des Seminars Das Föderalsystem der BRD in der Bildungs- und Hochschulpolitik war es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Aufbau des Bildungsföderalismus in der Bundesrepublik Deutschland mit seinen Vor- und Nachteilen näher zu bringen. Dabei sollte zunächst historisch der Ursprung des Förderalsystems beleuchtet werden, um dann auf die momentane Situation der Bildungs- und Hochschulpolitik einzuegehen. Abschließend sollten die Studierenden eine studentische Perspektive auf die Förderalismusreform entwickeln. Ein Schwerpunkt sollte dabei die Hochschulpolitik sein, um Handlungsmöglichkeiten im universitären Kontext aufzuzeigen.
Das Seminar hatte somit überwiegend zum Ziel, Wissen über die komplexe förderale Struktur der Bundesrepublik zu vermitteln und die Auswirkungen auf Hochschulbildung zu diskutieren.
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Bericht: Seminar zur Wohnraumproblematik, 08.-10.03.2013 in Magdeburg

Ziel des Seminars
In vielen Städten wird Wohnraum knapp und teuer. Durch den Ausbau der Hochschulen spitzt sich die Wohnraumnot bei Studierenden insbesondere zu Beginn der Semester immer mehr zu. Davon sind vor allem Studienortwechsler*innen, Studienanfänger*innen und ausländische Studierende betroffen. Oft finden sie keine Wohnung oder werden bei der Wohnraumvergabe benachteiligt,weil sie kein hohes Einkommen nachweisen können. Bis zuletzt wissen sie oft nicht, wo sie am ersten Tag ihres Studiums schlafen werden.
Das Seminar sollte ein Plattform bieten, die aktuelle Situation dieses komplexen Problems zu beleuchten, die wichtigsten Informationen zusammenzutragen und über Veränderungen durch die Bolognareform zu diskutieren. Ein Schwerpunkt des Seminars sollte sein gemeinsam sich Lösungsansätze anzuschauen und zu bewerten und eigene Zusammenzutragen.
Das Seminar richtete sich bundesweit an Studierende, die schon Erfahrungen mit der Wohnraumpolitik gemacht haben, als auch an Studierende, die sich bislang noch nicht mit diesem Problem auseinander gesetzt haben.
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Bericht: Seminar zu Leistungsdruck im Studium, 04.-06.01.2013 in Nürnberg

Ziel des Seminars
Immer höhere Anforderungen, steigender Leistungs- und Zeitdruck führen an Universitäten immer häufiger zu psychischen Erkrankungen und Überlastung. Lernen ohne Druck ist Studierenden in Bachelor- und Masterstudiengängen unbekannt, jede Leistung zählt. Bei denjenigen, die neben dem Studium noch arbeiten müssen, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren, ist die Belastung noch größer. Der Bedarf nach psychischer Beratung und professioneller Hilfe steigt. Das Seminar hatte zum Ziel, Belastungen und ihre Folgen zu identifizieren. Dafür sollte den Teilnehmer*innen grundlegendes Wissen über psychische, stressbedingte Erkrankungen vermittelt werden. In einem zweiten Schritt sollten Methoden vermittelt werden, um Stress leichter zu erkennen und frühzeitig gegenzusteuern. Die Teilnehmer*innen sollten mit dabei insbesondere mit den Möglichkeiten präventiver Maßnahmen an ihrer Hochschule vertraut gemacht werden. Um die Lernergebnisse des Seminars an die Universitäten zu tragen, sollte ein kurzes Positionspapier erarbeitet werden, um andere Studierende auf das Problemfeld aufmerksam zu machen.
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